Kreativgarten
Stefanie Busch

Am Lerchenberg 26
21266 Jesteburg

 

Wie alles begann: Vor noch gar nicht allzu langer Zeit standen um das Haus herum in 1m Abstand ein doppelter Fichtenring zur Abwehr von allem was Einsicht begehrte...so wie es hier eben oftmals war in den 70iger Jahren des letzten Jahrhunderts. Es hat uns viele Stunden und den Einsatz von schweren Maschinen gekostet, um den Boden von mehr als 60 riesigen Baumwurzeln zu befreien. Auf knapp 1400 qm eine Kunst für sich. Seitdem forsten wir wieder auf, allerdings mit Stauden und Büschen.

Impressionen 2017

Die freuen sich auf den neuen Teich

Hochbeet - Zwiebeln

Insektenhotel

Zierallium Bienenweide

Schauvolk

Bachlauf to be

die dritte Reihe Bienenstand

Bienenecke

Bohnen im Gemüsebeet

 

Einträge 2016

Der neue Bienenplatz

Der neue Bienenplatz. Hier stehen im Winter 2016 zehn Völker

Das Jahr war wettermäßig für die Bienen auch nicht optimal. Erst war der Winter zu milde und die Bienen haben durchgebrütet. Dadurch kann der Imker die Milben schlecht bekämpfen, schlechte Startchancen für das Jahr. Dann war es zur Trachtzeit zu kalt und zu trocken, so dass wenig Pollen und Nektar eingetragen werden konnte. Die Honigernte war deswegen äußerst mager, obwohl der Honig an sich sehr schmackhaft ist. Für die Bienen war es trotzdem ein erfolgreiches Jahr, wir sind von 4 auf zehn Völker angewachsen. Mal sehen wie der nächste Winter wird, wieviele davon gesund in den Frühling starten.

Wer dieses Experiment auch einmal wagen möchte, ohne gleich eigene Bienen anzuschaffen kann sich wie wir ein Volk borgen, gleich mit Imker ...Wie? Wo? hier Informationen lesen bei Bienenlustwelt in Jesteburg.

Die Trockenmauer

Die Trockenmauer 2016

Der Bagger hat viele Steine hervorgeholt. Was lag da näher, als eine Trockenmauer als hübschen Abschluss für die Arbeitsfläche zu bauen. Trockenbau, d.h. ohne Mörtel oder Kleber, nur mit Erde und Wurzeln gehalten. Die Mauer ist Frauenarbeit und natürlich gibt es zahlreiche Stimmen, "die ist schief", "die hält den ersten Winter nicht stand",...wir werden sehen. Dieses Jahr war sie erstmal schön. Ob es funktioniert und ob Kleintiere einziehen, müssen wir abwarten.

Die Vorbereitung auf die offenen Gartentage.

Impressionen vom April 2016

Im Vorfeld zur Eröffnung der Gartenreise-Jesteburg im Mai haben wir uns noch einmal ordentlich ins Zeug gelegt und die letzte, von uns noch unbearbeitete Ecke im Garten modelliert. Dazu war wieder schweres Gerät nötig. Der Vorplatz vor dem Holzschuppen wurde zur glatten, aufgeräumten Arbeitsfläche, indem dort Platten verlegt wurden. Die vorhandenen Natursteine fanden Verwendung in der Trockenmauer. Nebenbei sind die Hühner nach vorne in den Vorgarten umgezogen und halten dort für uns die Quecke und anderes Wildkraut klein. Die ehemalige Hühner-Fläche haben wir zum Bienenplatz umgestaltet. Das Jahr war zwar für die Honigernte schlecht, aber die Bienen haben sich trotzdem vermehrt. Wir haben 10 Völker eingewintert. Diese Arbeiten waren schwer durch die massiven Erd- und Steinbewegungen. Aber es hat sich gelohnt. Die Folgearbeiten auf der Arbeitsfläche und dem Bienenplatz gestalten sich jetzt viel einfacher.

Das Krokus-Projekt.

"Kunst auf Rasen mit 2000 blauen Krokussen."

Im November 2015 habe ich 2000 Krokusse kalligrafiert. Ich habe sie im Rasen in Form eines japanischen Schriftzeichens gesetzt. Das Zeichen heisst Kotobuki oder ist eine Silbe "Su", fast mein Initial. Die Bedeutung ist happiness und Langes Leben. Mein Wunsch für die Gartenreise.

Das Krokusprojekt hat im November 2015 angefangen

Im März habe ich sehnsüchtig auf die Krokusse gewartet und dann kamen sie und waren überwältigend schön. Allerdings war es zu kalt für die Bienen, deshalb waren hauptsächlich Hummeln zu Besuch da.

Im März habe ich sehnsüchtig auf die Krokusse gewartet

Und jetzt im Mai ist die Pracht leider schon längst wieder vorbei. Wobei das Grün der Krokusse auch charmant hübsch ist. Selbst das gelbe Laub sieht gut aus. Fazit: ein durch und durch gelungenes Projekt.

Im Mai ist die Pracht leider schon wieder vorbei

Einträge 2015

Der März ist da. Jetzt halte ich es nicht länger aus und fange an, die ersten Samen anzusetzen. Ich weiss, es ist viel zu früh, aber nur die Beete vorbereitend umzugraben ist mir zu wenig. Ich will den Frühling zumindest im Haus haben...

Die Sämlinge sind toll gekommen, leider ist es draußen noch viel zu kalt. Aber es tut sich viel. Zum ersten Mal blüht die Sternmagnolie so üppig für ihre Größe. Die lauen Fröste in den letzten Tagen konnten ihr nichts anhaben. Glück gehabt.

Gärtnerwetter - Regen - und Sonne, endlich geht es hier richtig los. Aber noch stehen die Eisheiligen bevor...Entwarnung gibt es erst in einer Woche. Der Sturm hat das alte Gewächshaus umgepustet. Jetzt haben wir ein Neues und das alte steht provisorisch auf dem Gemüsebeet und schützt hoffentlich vor den Frösten der Eisheiligen.

Die Fröste sind ausgeblieben, die Obstansätze auf den Bäumen sind überall gigantisch. Hoffentlich kommen die Früchte auch zur Ernte.

Juni_2015

Die Bartiris waren super. Die Königskerze ist wahrhaft königlich, sie misst schon über 2m! Die Buchenhecke ist jetzt im 3. Jahr endlich bis auf eine Pflanze ganz gekommen. Wir haben sie im Juni das erstemal geschnitten. Jetzt ist es wahrhaft eine Hecke. Auf halber Strecke werden wir einen "Buchenbogen" erziehen, der den Staudengarten vom Rhododendronteil abtrennt.

Mohn

Ende Mai bis jetzt knallt das rotorange des Mohns durch unseren Garten. Er ist überall zu finden, da er zu meinen Lieblingspflanzen gehört und ich ihn auch im Gemüsebeet auf der Fläche wachsen lasse, die ich eigentlich für meine Bohnen vorgesehen hatte. Die andere freien Flächen haben die Kartoffeln eingenommen. Offensichtlich habe ich letztes Jahr schlecht geerntet. Besonders die blauen Kartoffelsorten hatten zusätzlich viele Früchte verstreut...Wo kein Fingerhut, Erdbeeren oder Mohn wächst, machen sich die Kartoffeln breit. Aber es sieht so herrlich aus und die Kartoffeln schmecken so gut, dass ich es einfach wachsen lasse. Anfang August habe ich dann Platz für Grünkohl...

Bienen und Co.

Wir haben dieses Jahr zwei Wirtschaftsvölker Bienen zu Gast im Garten. Wenn die vielen Deerns unterwegs sind, ist das der Sound von Sommer! Für sie lasse ich überall die Blumen stehen. Aber den Mohn haben sie den Hummeln überlassen. Mal sehen, ob sie den Boretsch im Hochbeet finden.
In unserem kleinen Miniteich tummeln sich neben Libellenlarven und Schnecken auch eine Kröte. An eher seltenen Tieren haben wir dieses Jahr ein Blindschleiche und Fledermäuse gefunden. Eine Hornisse kommt ab und zu vorbei. Aber der Sommer kommt ja erst noch....

hochbeet_2015

Hochbeet2_2015

Die Hochbeete sind vorbereitet. Salat, Zuckererbsen, Radieschenund Spinat und Erdbeeren ernten wir schon seit Wochen. In ein paar Tagen erwarten wir die ersten pflückreifen Zucchinis. Die Tomaten tragen schon Blütenansätze und die Gurken im Gewächshaus entwickeln sich zufriedenstellend. Die Kartoffeln bringen extrem viel Kraut hervor. Aber Knollen werden auch ausgebildet, wir haben schon frische zum Spargel gegessen. Jeder Rundgang im Garten ist lecker, weil man überall etwas probieren kann und auch darf, eben ein Naschgarten.

Blauregen

Endlich hat er geblüht. Wenigstens einer.

Blütenträume vom Steinbrech

Ich liebe sie. Sie haben die Erlaubnis, sich mächtig auszubreiten. Der Riesensteinbrech, Bergenien.

Blütenträume

Schonmal ausprobiert, wie ein Rhabarba blüht ?! Gigantisch!

lauschige Plätze

Lauschige Plätzchen im Garten

Einträge 2014

Ich liebe den Weg von Versuch und Irrtum. Neue Idee gesehen, versucht umzusetzen, passt nicht oder geht doch. Das Schöne daran, diese Projekte entschleunigen das hektische Alltagsleben, denn Ergebnisse sind erst im nächsten Jahr zu sehen und eigentlich erst im zweiten Jahr zu bewerten..

Eine Duftpaeonie, herrlich.

Unser Garten wird nie fertig sein. Zur Zeit expandieren wir noch, machen die Rabatten pflegeintensiver. Die Sahne-Südseite haben wir noch gar nicht richtig bearbeitet. Dort steht für den Anfang seit 2013 ein großes Hochbeet. Die beste Anbaufläche direkt vor der geschützten Hauswand liegt noch brach...die Pläne reifen aber schon.
Wir wünschen uns auch einen Gartenteich, die Folie haben wir schon und die Wunschbesatzung. Aber wohin und wie groß wird er sein...Vielleicht ist er schon bis 2016 fertig.

Das ist der kleine Vorschmack auf den großen geplanten Bruder.

So fing es 2012 ganz harmlos an, mit 4 Reihen Kartoffeln... Inzwischen ist die Gemüseanbaufläche viermal so groß.

2012 waren wir es dann auch endgültig leid, die undisziplinierten Hundebesitzer, die ihre Hunde einfach in unseren Vorgarten koten ließen und es nicht wegräumten. Das Projekt Buchenhecke wurde gestartet. Als Vorarbeit kamen wieder 10 Monsterfichtenstubben aus der Erde. Dann wurde der Graben ausgehoben und insgesamt über 11 qm Erde/Kompost per Hand verteilt. Höhepunkt der Aktion war das Einschlämmen der 140 wurzelnackten Rotbuchen. Es war ein schlechtes Jahr zum Pflanzen einer Hecke. Direkt nach dem Sproßen der ersten Blätter kamen innerhalb von Stunden Millionen von Läusen und Raupen und verspeisten die zarten Triebe. Die Attacke wiederholte sich 14 Tage später. Dann war es zu feucht, dann zu heiss...langer Rede kurzer Inhalt, ca 1/3 der Buchen ist nicht angegangen. Wir haben sie im Herbst 2013 mit entsprechend größeren neuen frischen Buchen ergänzt und auch diese Charge ist komplett nicht angewachsen... Demnächst starten wir den dritten Versuch mit Buchen. Sollte das auch nicht klappen, wird es eine gemischte Hecke...aufgeben..NIE!

 

2013 Mai-Juni, das Hochbeet entsteht nach langer Planung und Recherche.

 

2014 nach Lektüre vieler Gartenbücher kam die Idee auf, für den Sommer ein Bienenvolk zu adoptieren. Wir fanden einen Imker der uns ein Volk borgte und dann begann das Abenteuer. Im ersten Monat waren die Bienen fleissig dabei ins nahegelegene Rapsfeld auszuschwärmen und Honig zu produzieren - Ernte nach 6 Wochen ca. 30 Lliter Honig. Dann aber kamen sie in Schwärmlaune und auf einmal waren es vier Völker...Das ist eine lange und sehr interessante Geschichte die extra erzählt wird...Leider wird sich die Arbeit der fleissigen Bienen bei der Apfelernte 2014 noch nicht auszahlen, denn eine Woche vor den Eisheiligen, gerade zur empfindlichen Nachblütezeit kam 1h Frost zwischen 4 und 5 Uhr morgens und hat alle Ansätze verfroren...

Wer mehr über meinen Garten lesen möchte, kann meinen Gartenblog besuchen.

www.steffibusch.de

 

Teilnehmer:

Petra Bärenfänger
Barockgarten im Umbruch

Kunststätte Bossard
Historischer Garten

Stefanie Busch
Kreativgarten

Cornelia Carstens
Naturgarten & Atelier

Susanne Dinter
Malschule, Atelier & Garten

GeWerbekreis Jesteburg
Rosenprojekt

Grundschule Jesteburg
Schulgarten

Anja Herrbrich
Naturgarten

S. u. H. Hintz
Hausgarten mit Badeteich

Albert Hirt
Nutzgarten

Kirche
St. Martin

Manfred & Marita Kirstner
Hausgarten

Familie Leser
Parkanlage

Garten am Lohof
Junges Gemüse

Helmut Martens
Hausgarten

Meinen
Haushofgarten

Niedersachsenplatz
Heimathaus
Stadtbücherei

Oberschule
Jesteburg

Peter Otte
Öko-Natur-Garten

Christina Pretzell
Hausgarten

Angelika Pöter
Moordrachen Garten
Malschule, Atelier & Garten

Harriet Romanowski
Atelier & Rosengarten

Familie Smutek
Galerie & Garten

Anne Stemmle
gepflegter Naturgarten

Waldkindergarten
Jesteburg

Waldklinik
Parkgelände

Loretta Wollenberg
Kreativgarten